Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030 – Teil Schiene

Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030 – Teil Schiene

Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030 – Teil Schiene

 

Ausgangssituation/​​Aufgabenstellung

Die Hauptaufgabe bei der Aufstellung des Bundesverkehrswegeplan – Teil Schiene (BVWP 2030) besteht in der Erarbeitung eines Zielnetzes 2030, das sich aus dem im Rahmen der Verkehrsprognose 2030 definierten Bezugsfall 2030 und einer optimalen Kombination von Neu- und Ausbaumaßnahmen (Planfälle) zusammensetzt.

 

Hierzu sind gesamtwirtschaftliche Nutzen-Kosten-Analysen (NKA) für die einzelnen Planfälle durchzuführen. Diese Planfälle werden aus den im Vorfeld gesammelten Projektanmeldungen von Neu- und Ausbaumaßnahmen gebildet und im Hinblick auf ein optimales Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) ggf. in ihrem Ausbauumfang an die sich aus der Verkehrsprognose 2030 ergebende Verkehrsnachfrage angepasst.

 

Methoden

Die Nutzen-Kosten-Analysen werden auf »makroskopischer» Basis durchgeführt, das heißt auf einem aggregierten Netzmodell der Infrastruktur sowie mit einer fahrplanunabhängigen, aber linienscharfen Modellierung des Verkehrsangebotes und der Verkehrsnachfrage. Dieses Vorgehen hat sich in der Vergangenheit, z.B. bei der Bedarfsplanüberprüfung, bereits bewährt und genügt im Regelfall für eine belastbare Ermittlung des NKV.

 

Aus den Planfällen mit einem NKV › 1,0 wird dann ein Zielnetz entwickelt, welches selbst wiederum eine möglichst hohe gesamtwirtschaftliche Vorteilhaftigkeit besitzen soll.

 

Ergebnisse

Der BVWP 2030 wurde im August 2016 von der Bundesregierung verabschiedet und bildet die Grundlage eines neuen Bedarfsplans für die Bundesschienenwege, der vom Parlament beschlossen wird und die Voraussetzung für Investitionen in die Schieneninfrastruktur schafft.

 

Projektdaten

Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Bearbeitungszeitraum: seit 2015

Ansprechpartner bei Intraplan: Michael Pohl

Projektpartner: TTS, TRIMODE Transport Solutions GmbH, Freiburg

 

 

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Michael Pohl

 

 

 

 

 

 

 

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