Beantragung von GVFG-Fördermitteln

Die Voraussetzungen für die Gewährung von Fördermitteln nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sind bei Straßenausbau- und -neubaumaßnahmen andere als bei ÖPNV-Investitionsvorhaben.

 

Bei Straßenbaumaßnahmen muss der Vorhabenträger Entwurfsplanungen mit Angabe der voraussichtlichen Kosten vorlegen und Baurecht nachweisen. Die im Planfeststellungsverfahren enthaltene Begründung zur Notwendigkeit dieser Maßnahme reicht aus. Bewertungen beispielweise nach EWS sind nicht erforderlich.

 

Bei Investitionsvorhaben des ÖPNV, deren zuwendungsfähige Investitionen 25 Mio. € überschreiten, ist eine Nutzen-Kosten-Untersuchung nach dem Standardisierten Bewertungsverfahren durchzuführen.

 

Intraplan war an der Entwicklung und Fortschreibung der Standardisierten Bewertung maßgeblich beteiligt. Seit Einführung des Standardisierten Bewertungsverfahrens führen wir entsprechende Nutzen-Kosten-Untersuchungen und seit der Version 2000 auch Folgekostenrechnungen durch.

 

Basis für eine erfolgreiche Antragsstellung ist eine hohe Akzeptanz des Gutachters bei den Zuwendungsgebern (Bund und Länder). Nur durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Antragsteller, Gutachter und Zuwendungsgeber können die komplexen Anforderungen an eine Standardisierte Bewertung erfüllt und damit die Voraussetzungen für die Bereitstellung von GVFG-Fördermitteln geschaffen werden.

 

 

 

 

 

 

 

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