Verkehrsqualität auf deutschen Autobahnen

Verkehrsqualität auf deutschen Autobahnen

Prognose der zu erwartenden Verkehrsqualität im Jahr 2025 auf allen deutschen BAB-Abschnitten unter Berücksichtigung der geplanten Neu- und Ausbaumaßnahmen.

 

Aufgabenstellung

Alle fundierten langfristigen Prognosen der Verkehrsnachfrage gehen von spürbaren Erhöhungen der Kfz-Fahrleistungen im bundesdeutschen Straßennetz in den nächsten 10–15 Jahren aus. Dies stellt hohe Anforderungen an den Infrastrukturausbau insbesondere des deutschen Fernstraßennetzes.

Ziel dieses Gutachtens war es, die zu erwartende Verkehrsqualität auf allen BAB-Abschnitten unter Berücksichtigung der geplanten Neu- und Ausbaumaßnahmen zu prognostizieren, um daraus abgeleitet die verkehrliche Dringlichkeit von kapazitätserweiternden Ausbaumaßnahmen zu kategorisieren.

 

Untersuchungsmethodik

Für alle Strecken wurden die Verkehrsbelastungen gemäß SVZ 2010 erfasst. Mittels eines Verkehrsnetzmodells und der von Intraplan entwickelten Verkehrsplanungssoftware »RegioPlan« wurden für das Analysejahr 2010 und das Prognosejahr 2025 Verkehrsumlegungen des Straßenpersonenverkehrs und des Straßengüterverkehrs durchgeführt. Durch Gegenüberstellung der Modellbelastungen wurden Steigerungsraten je Autobahnabschnitt errechnet, die auf die abgesicherten Zählwerte der SVZ 2010 aufgesetzt werden konnten. Durch eine Gegenüberstellung der so errechneten Belastungen und der Kapazitäten wurden die Verkehrsqualitätsstufen nach HBS (Handbuch zur Bemessung von Straßenverkehrsanlagen) je Abschnitt tagestypspezifisch berechnet.

 

 

Untersuchungsergebnis

Die Verkehrsqualitäten wurden auf die folgenden Weisen ausgewiesen:

Eine Tabelle aller Autobahnabschnitte, auf denen die Verkehrsqualität entweder im Jahr 2010 oder im Jahr 2025 bestenfalls »ausreichend« ist.

Karten des deutschen Autobahnnetzes für 2010 und 2025, auf denen die Verkehrsqualität je Abschnitt mittels einer Farbskala dargestellt ist.

Tabellen und Grafiken, die für 2010 und 2030 die Anteile der Verkehrsqualitäten im deutschen Autobahnnetz aufzeigen. Diese Ergebnisse wurden auch differenziert nach Bundesländern ausgewiesen.

 

Die Studie wurde vom ADAC im Rahmen der Reihe »ADAC-Studie zur Mobilität« veröffentlicht. Sie kann über den ADAC in gedruckter Form bezogen werden. Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines »ADAC-Mobilitätsgesprächs« am 18.10.2012 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt und mit Teilnehmern aus der Verkehrspolitik diskutiert.

 

Projektdaten

Auftraggeber: Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC)

Bearbeitungszeitraum: 2012

Ansprechpartner bei Intraplan: Dr. Markus Schubert, Tobias Kluth

 

 

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Markus Schubert

Dipl.-Math. oec. Tobias Kluth

 

 

 

 

 

 

 

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