Verkehrswirtschaft

Ausgangspunkt für den Aufbau des Leistungsbereiches »Verkehrswirtschaft« ist die Standardisierte Bewertung, die wir in unserer Gründungsphase unter der wissenschaftlichen Begleitung von Professor Heimerl vom Verkehrswissenschaftlichen Institut an der Universität Stuttgart (VWI) entwickelt und kontinuierlich gemeinsam mit dem VWI fortgeschrieben haben.

 

Die hierbei gewonnene Kernkompetenz haben wir für eine stetige Erweiterung unseres Leistungsspektrums genutzt. Ausgehend von der Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen des ÖPNV verfügen wir inzwischen auch bei Nutzen-Kosten-Untersuchungen nach dem Bewertungsverfahren der EU und bei der Ermittlung der Nutzen- und Kostenkomponenten für den Schienenpersonenverkehr im Rahmen der Bundesverkehrswegeplanung über einen umfangreichen Erfahrungshintergrund.

 

Gesamtwirtschaftliche Bewertungen sind als Entscheidungshilfe über die Finanzierung von Infrastrukturprojekten mit öffentlichen Mitteln nicht mehr ausreichend. In Anbetracht der angespannten Haushaltslage der betreffenden Aufgaben- bzw. Finanzierungsträger ist ein verantwortlicher Investitionsentscheid ohne Kenntnis der aus diesen Vorhaben resultierenden Folgekosten nicht möglich.

 

Demzufolge ist der Baustein »Folgekostenrechnung« seit der Version 2000 integraler Bestandteil der Standardisierten Bewertung. Hierbei werden die Einnahmen- und Ausgabenströme von Betreiberunternehmen und von Infrastrukturbetreiber für einen Betrachtungszeitraum von 30 Jahren zuzüglich der Bau- und Planungsphase gegenübergestellt.

 

Für die betriebswirtschaftliche Optimierung integrierter ÖPNV-Netze haben wir ein umfangreiches Instrumentarium für Linienerfolgsrechnungen mit den folgenden Teilmodulen entwickelt:

 

Betriebskostenkalkulation,

 

Prognose der Fahrgeldeinnahmen,

 

Einnahmeaufteilung nach Verkehrsunternehmen und weiter differenziert nach Linien.

 

Da bei uns für diese Teilmodule eine unternehmenseigene Software verfügbar ist, können diese an die spezifischen Aufgabenstellungen in den verschiedenen Anwendungsfällen flexibel angepasst werden.

 

 

 

 

 

 

 

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