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    Project Dossiers

    Light rail in the district of Ludwigsburg – concept development and standardised evaluation

    December 2012–June 2017

    Consulting Expertises and Studies Local public transport Overall economic evaluation Rail transport Service conception Traffic modelling

    The initial situation

    The Stuttgart urban railway ends in the north in the town of Remseck (district of Ludwigsburg). The railway line Ludwigsburg – Markgröningen is largely disused. The city of Ludwigsburg is so far without a light rail system.

    The Markgröningen railway connects Ludwigsburg with Markgröningen via Möglingen. In 1975, regular rail passenger transport was discontinued and the line was largely decommissioned in 2005. Attempts to reactivate the line for regional passenger transport failed in the past due to an insufficient benefit-cost ratio. In the course of a feasibility study carried out by Intraplan, a low-floor light rail network consisting of two cross-city lines was developed, for which an economically viable benefit-cost ratio was determined in a benefit-cost assessment. In Remseck-Aldingen, it connects to the high-floor Stuttgart light rail network.

    Based on the findings of this feasibility study, a route and service concept was to be developed which, instead of introducing a new low-floor light rail system, focused on the gradual expansion of the Stuttgart light rail system. For the low-floor system and the expansion stages of an extended light rail system, the eligibility for funding was to be proven.

    The concrete task

    Based on the independent low-floor light rail system developed in a preceding feasibility study, several expansion stages of an extension of the Stuttgart light rail system were to be developed and subjected to an overall economic evaluation together with the low-floor system.

    Gegenüber der vorangegangenen Machbarkeitsstudie waren zwischenzeitlich eingetretene Änderungen der prognostizierten Siedlungsentwicklung und der MIV- und ÖPNV-Netzplanungen ins Verkehrsmodell zu übernehmen. Ansonsten blieb das geplante Niederflursystem unverändert. Ausgehend von der geplanten Systemverknüpfung von Hoch- und Niederflursystem in Remseck-Aldingen hat die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) eine Hochflur-Stadtbahninfrastruktur  entwickelt, die sich schrittweise realisieren lässt und in der größten Ausbaustufe den Umfang des Niederflurnetzes erreicht. Für jede Ausbaustufe waren Betriebskonzepte und Busanpassungsnetze zu konzipieren, die Förderwürdigkeit nachzuweisen und die Folgekosten zu ermitteln.

    Our solution

    Depending on the infrastructure expansion stage, a service concept consisting of one or two light rail lines and different frequency patterns was developed according to traffic needs, operational requirements and economic operation.

    Die zu reaktivierende Markgröninger Bahn mit ihrer neu zu bauenden Verlängerung ins Zentrum von Markgröningen ist eingleisig und kann aus Platz- und Kostengründen nur auf kurzen Abschnitten zweigleisig ausgebaut werden. Sie ist Bestandteil des Niederflursystems und von zwei Mitfällen der Verlängerung der Stadtbahn Stuttgart. Auf einem kurzen Streckenabschnitt war zusätzlich die Bedienung des Gleisanschlusses eines Industriebetriebs zu berücksichtigen. Im vierten Planfall endet die Stadtbahn am Busbahnhof (Bahnhofsvorplatz) in Ludwigsburg, wo aus Platzgründen nur ein Kopfgleis möglich ist. Unterschiedliche Fahrzeugkapazitäten zwischen Niederflur- und Hochflursystem, unterschiedliche Linienkonzepte, unterschiedliche Nachfrage und die Einpassung ins Stuttgarter Fahrplangefüge erforderten daher in Verbindung mit der anspruchsvollen Infrastruktur und der Anschlussgleisbedienung eine detaillierte betriebliche Planung.

    Für den Mitfall 1 (Niederflurstadtbahn) und den Mitfall 3 (Verlängerung der Stadtbahn Stuttgart bis Markgröningen) sowie zu Vergleichszwecken auch für einen Mitfall 3N mit Niederflurstadtbahn auf einem dem Mitfall 3 vergleichbaren Streckennetz wurden die Folgekosten nach dem Verfahren der Standardisierten Bewertung Version 2016 ermittelt. Dabei wurde ein besonderer Fokus auf die kostenrelevanten Unterschiede zwischen der Einführung eines in der Region neuen Stadtbahnsystems und der Erweiterung eines bestehenden Stadtbahnsystems gelegt. Die kostenseitigen Auswirkungen möglicher Betreiber wie Stadtbahnerfahrung und regionale Verankerung wurden als Parameter in der Folgekostenrechnung berücksichtigt.

    Für jede Ausbaustufe wurden ein Angebotskonzept für die Stadtbahn und den ergänzenden Busverkehr entwickelt und die Nachfragewirkungen mit dem vorhandenen, aktualisierten Verkehrsmodell berechnet. Auch für den Lösungsansatz einer Niederflurstadtbahn wurden die verkehrlichen Wirkungen berechnet. Alle vier Mitfälle wurden nach dem Verfahren der Standardisierten Bewertung (Version 2006) bewertet.

    Benefits of the results

    The client and its municipal partners were able to determine the next steps on the basis of well-founded forecasts and submit a funding application to the funding bodies.

    Dem Auftraggeber wurden durch die in allen Mitfällen berechneten Nutzen-Kosten-Indikatoren und die zu erwartenden Folgekosten aufgezeigt, welche Mitfälle weiterverfolgt werden können und welche Folgekosten jeweils zu erwarten sind. Die Analyse der verkehrlichen Wirkungen zeigte auf, welche Elemente der Angebotskonzepte maßgeblich zur Erreichung hoher verkehrlicher Nutzen sind. Sie unterscheiden sich strukturell zwischen Niederflur- und Hochflurnetz durch bessere Erschließung der Ludwigsburger Innenstadt einerseits und attraktive Direktverbindungen ins Stuttgarter Stadtbahnnetz andererseits. Bei vergleichbarer Netzgröße erreichen Niederflur- und Hochflursystem in der gesamtwirtschaftlichen Bewertung ein vergleichbares Ergebnis.

    Die Folgekostenrechnung zeigt die Kostenvorteile bei der Erweiterung eines bestehenden Stadtbahnsystems und die Kostenvorteile einer optimalen Einbindung ins Ludwigsburger ÖPNV-System mit entsprechenden Einsparungen im Busverkehr auf. Der Auftraggeber wird mit diesen Ergebnissen in die Lage versetzt, bei weiteren Planungsschritten die maßgebenden Einflussgrößen von Nutzen und Kosten zu steuern.

    Project data and contact persons

    Title
    Standardised evaluation of light rail in the district of Ludwigsburg

    Client
    District of Ludwigsburg, Department 32 Transport (lead) with participation of the cities of Ludwigsburg, Markgröningen and Remseck am Neckar and the municipality of Möglingen

    Processing period
    December 2012–June 2017